05.02.2019
HK

Große Nachfrage nach KTMS-Bildungsangebot

Berlin. Die Bundeswehr ist kein Arbeitgeber wie jeder andere. Dieser Satz wird gewöhnlich mit der Einzigartigkeit des Soldatenberufs in Verbindung gebracht, doch er trifft auch auf einen anderen Umstand zu. Wahrscheinlich mehr als jedem Unternehmen ist dem Dienstherrn daran gelegen, dass die Menschen der Bundeswehr politisch, historisch und ethisch gebildet sind und fortgebildet werden. Denn: „Solide historische Kenntnisse, Verständnis für politische Zusammenhänge und feste ethische Grundwerte sind Garanten für eine verlässliche Auftragserfüllung und Voraussetzung für einsatzbereite Streitkräfte“, erläuterte im Herbst 2018 der Generalinspekteur, General Eberhard Zorn, in seinem Kommandeur-Brief.

Dass die Bundeswehr ihre vollständige Einsatzbereitschaft wiedererlangen möchte und damit nicht nur die Trendwenden Material und Personal vorantreibt, registriert auch die Karl-Theodor-Molinari-Stiftung (KTMS). Die Nachfrage nach Seminaren zur politischen und historischen Bildung ist auf einem Rekordhoch! „Wir haben bereits rund 90 Seminartermine für 2019 vereinbart“, sagt Oberstleutnant a.D. Heinrich Kindinger, Geschäftsführer der KTMS und ergänzt: „Wir haben unser Angebot genau auf die Weisungs- und Befehlslage zugeschnitten. Wir wissen aus jahrelanger Erfahrung, welchen Bedarf die Bundeswehr hat. Darum vertrauen uns die Kameradinnen und Kameraden sowie zunehmend auch zivile Führungsverantwortliche.“

Die KTMS ist Mitglied des Netzwerks politische Bildung in der Bundeswehr und ein erfahrener Partner in Sachen Bildungsarbeit. Das jeweilige Programm, der Umfang, die Tagungsstätte, die Dauer und der Termin werden individuell beraten und vereinbart. Vorgesetzte sollten beachten, dass die Bundeswehr solche Kosten als Unterstützungsleistung für die politische, historische und ethische Bildung erstattet. Den Teilnehmern entstehen also keine Unkosten! Auch das ist nicht selbstverständlich.

Der Generalinspekteur hatte sich anlässlich des Inkrafttretens der neuen Zentralen Dienstvorschrift (ZDv) A-2620/4 „Historische Bildung in der Bundeswehr“ an die Menschen der Bundeswehr gewandt. Zuvor hatte Generalleutnant Markus Laubenthal, Abteilungsleiter Führung Streitkräfte im BMVg am 31. Oktober 2018 die Weisung für die politische Bildung im Jahr 2019 erlassen.

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