Seminarteilnehmer vor dem Empfangs- und Informationsgebäude im "Wald der Erinnerung"

23.12.2016

Politische Bildungsreise nach Berlin

25 Teilnehmer machten sich in der letzten Juliwoche auf den Weg. Die Karl-Theodor-Molinari-Stiftung (KTMS) des DBwV hatte ein anspruchsvolles Programm zum Thema „Berlin politische und kulturelle Metropole im Herzen Europas - Sinnbild der deutschen Wiedervereinigung“ entwickelt.

Dies war der Grundgedanke für die diesjährige Fahrt der sKERH Wikingerland Schleswig. 25 Teilnehmer machten sich in der letzten Juliwoche auf den Weg. Die Karl-Theodor-Molinari-Stiftung (KTMS) des DBwV hatte ein anspruchsvolles Programm zum Thema „Berlin politische und kulturelle Metropole im Herzen Europas - Sinnbild der deutschen Wiedervereinigung“ entwickelt. Dieses Programm stellte uns Hptm. a. D. Wolfgang Bender, Seminarleiter und Organisator nach unserer Ankunft im Hotel vor. Erster Programmpunkt war ein Besuch im Bundesrat mit Führung und Informationen über Zusammensetzung und Aufgaben. Es folgte ein Besuch des Bundesministeriums der Verteidigung. Major Scharnhorst, Leiter des Besucherdienstes stellte nicht nur das Ministerium sondern auch einige aktuelle Schwerpunkte vor. Danach folgte die Besichtigung des Ehrenmals der Bundeswehr, das 2009 eingeweiht wurde. Hier wird mit der Innschrift “Den Toten unserer Bundeswehr für Frieden, Recht und Freiheit“ gedacht. Über 3000 Namen stehen in einem Buch und werden außerdem an eine Wand im Raum der Stille projiziert.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Wiedervereinigung mit Besuchen und Führungen durch die Ausstellung „Alltag in der DDR“ in der Kulturbrauerei, den sogenannten „Tränenpalast“ und die Gedenkstätte „Hohenschönhausen“. Der Bundesnachrichtendienst war am nächsten Tag der erste Programmpunkt und wurde mit viel Spannung erwartet. Im Vortrag wurden die Aufgaben in seinen Grundzügen vorgestellt und ein Ausblick auf die neue Zentrale in Berlin-Mitte ab 2017 gegeben. Weiter führte uns Wolfgang Bender zum Einsatzführungskommando in Potsdam. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Offiziersheim folgte der Besuch mit Führung des „Waldes der Erinnerung“. Der Weg führte uns vom Empfangs- und Informationsgebäude vorbei an sieben Namensstelen, auf den alle Namen der Toten der Auslandseinsätze seit 1993 aufgeführt sind, bis zum „Ort der Stille“, der zum Verweilen, Innehalten und zur Besinnung einlädt. Im weiteren Verlauf geht es zu den Ehrenhainen aus den verschiedenen Einsatzgebieten bis zum eigentlichen „Wald der Erinnerung“. Hier können Angehörige an einem Baum Erinnerungsstücke und Devotionalien anbringen. Die Bundeswehr hat hier einen würdigen Ort der Andacht und des Gedenken geschaffen, der an unsere Soldaten und Bundeswehrangehörige erinnert, die im Einsatz gefallen oder ums Leben kamen. Dieser Besuch machte sehr betroffen und nachdenklich, ganz besonders unsere Ehefrauen. Das Haus der „Wannsee-Konferenz“ war unser letztes Ziel an diesem Tag. Die ständige Ausstellung „Die Wannsee-Konferenz und der Völkermord an den europäischen Juden“ wurde uns in einem Vortrag und mit einer Besichtigung vor Augen geführt. Der „X-Berg-Tag“ beendete unseren Aufenthalt. Die lebhafte Führung ging durch den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, das Kreuzbergmuseum und die Merkez Moschee. Ein gemeinsames Mittagsessen in einem türkischen Restaurant fand unsere volle Zustimmung und damit der Besuch in Berlin einen würdigen Abschluss.

Unser Dank gilt Wolfgang Bender für hervorragende Organisation und Führung durch das Seminar und Berlin.

Mit Rat und Hilfe
stets an Ihrer Seite!

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Ihre Ansprechpartner