Heiner Kindinger (Geschäftsführer KTMS) erhielt die Auszeichnung aus den Händen von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindetags. Foto: DBwV/Scheurer

10.04.2019
GK/JM

Preis „Bundeswehr und Gesellschaft“ an KTMS verliehen: Ehre und Ansporn für künftiges Engagement zugleich

Berlin. Über eine ganz besondere Anerkennung ihrer Arbeit konnte sich jetzt die Karl-Theodor-Molinari-Stiftung (KTMS) freuen: Das Bildungswerk des DBwV ist in Berlin mit dem Preis „Bundeswehr und Gesellschaft“ in der Kategorie Bildung ausgezeichnet worden. Sie stärke mit ihren Seminaren und Veranstaltungen bei der Bevölkerung das Verständnis für Sicherheitspolitik, hieß es unter anderem zur Begründung. Die weiteren Preisträger 2019 sind die Redaktionen der „Bild“-Zeitung und der „Bild am Sonntag“ (Kultur), die Stadt Paderborn (Gebietskörperschaften) und der Fußball-Verein Borussia Dortmund (Vereine/Einzelpersonen).

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sagte bei der Preisverleihung am Montagabend, 8. April, vor rund 600 geladenen Gästen im „Berlin Congress Center“: „Heute feiern wir das kostbare Band zwischen Bundeswehr und Gesellschaft. Unsere Preisträger zeigen, dass sie zur Truppe stehen. Das tut einfach gut. Dieser Rückhalt ist für die Soldatinnen und Soldaten von unschätzbarem Wert!“

 

 

Neue Zielgruppen im Blick

Für KTMS-Geschäftsführer Heiner Kindinger ist die Auszeichnung nicht nur Erfolg, sondern zugleich Ansporn: „Im Team der KTMS wird auch der Ehrgeiz geweckt, das zukünftige Engagement im Sinne der Inneren Führung und der gesellschaftlichen Integration der Bundeswehr weiter auszubauen.“ Ziel sei, bis 2025 der führende Anbieter für die historisch-politische-ethische Bildung der Bundeswehr zu werden.
Auch sollen mit den sicherheitspolitischen Veranstaltungen für die allgemeine Öffentlichkeit jenseits des Fachpublikums - orientiert an aktuellen Themen - neue Zielgruppen erreicht werden, so Kindinger.

„Zum Erreichen unserer Ziele greifen wir in diesem Jahr auf genau 30 Jahre Erfahrung in der Seminararbeit zurück.“ Deshalb gelte sein Dank nicht nur seinem gesamten Team, sondern auch seinen beiden direkten Vorgängern als Geschäftsführer der KTMS, Christian Singer und Dr. Michael Rudloff: „Sie haben der Stiftung ihre jetzige anerkannte Prägung gegeben. Sie haben gesät, was ich jetzt ernten durfte.“

 

Mit dem Preis "Bundeswehr und Gesellschaft" sei die in der Bundeswehr hochgeschätzte KTMS für ihre solide und nachhaltige Arbeit im Bereich der politischen, historischen und auch ethischen Bildung ausgezeichnet worden, erklärte der stellvertretende DBwV-Vorsitzende Hauptmann Andreas Steinmetz: „Ein besseres Qualitätssiegel gibt es nicht. Die persönliche Begegnung an interessanten Orten und der direkte Austausch zu aktuellen Themen, wie sie im Rahmen der Seminare und Veranstaltungen der KTMS möglich sind, sind im digitalen Zeitalter wichtiger denn je. Herzlichen Glückwunsch!“

 

 

Vorbilder gesellschaftlichen Wirkens

Für die weiteren Preisträger sprachen aus Sicht des Empfehlungsausschusses ebenfalls überzeugende Gründe. Borussia Dortmund, Tabellenzweiter der Fußball-Bundesliga, erhielt den Preis – wie zuvor schon Hertha BSC Berlin – unter anderem dafür, dass der Club seit Jahren Eintrittskarten für Soldaten und ihre Familien zur Verfügung stellt, ein leuchtendes Vorbild für das gesellschaftliche Wirken von Sportvereinen. Präsident Reinhard Rauball sagte bei der Preisverleihung: „Wir wissen genau, was die Bundeswehr tut: Ob in Asien, im vorderen Orient oder im Mittelmeer, die Bundeswehr steht stellvertretend für die deutsche Gesellschaft dort. Und wer sich für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit einsetzt, wird von Borussia Dortmund immer unterstützt werden.“
Die Stadt Paderborn wurde für ihre langjährige einzigartige Patenschaft für das Panzerbataillon 203 ausgezeichnet. Für „Bild“ und „Bild am Sonntag“ sprach besonders die menschliche Ebene, auf der sich die Blätter den die Bundeswehr betreffenden Themen nähern. Mit der Medaille des Bundesministeriums der Verteidigung wurde Oberst d.R. Helmut Michelis, Cheforganisator des Internationalen Militärwettkampfes Mönchengladbach, für seinen jahrzehntelangen Einsatz für diese Veranstaltung geehrt.

 

 

 

 

Mit dem Preis „Bundeswehr und Gesellschaft“ werden Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für die Belange der Bundeswehr oder ihrer Angehörigen in Öffentlichkeit und Gesellschaft einsetzen.
Die Preisträger werden für ihr Engagement mit je 2500 Euro sowie einer Skulptur bedacht. Deren tragender Teil aus Eiche symbolisiert die Gesellschaft, Keramik steht für die Teile der Gesellschaft, die sich um die Bundeswehr verdient gemacht haben. In der Mitte befindet sich ein Kern aus Messing, der die Bundeswehr verkörpert. Quelle: BMVg

 

 

 

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