Der Iran im Fokus der Sicherheitspolitik

München/Berlin. In den letzten Tagen waren die Augen der sicherheitspolitischen Community auf München und die Ereignisse der Münchner Sicherheitskonferenz gerichtet. Auch der Deutsche BundeswehrVerband mit seinem Bildungswerk, der Karl-Theodor-Molinari-Stiftung, leistete einen Beitrag zur lebhaften Diskussion der aktuellen weltpolitischen Entwicklungen.

In Kooperation mit der Middle East and International Affairs Research Group (MEIA Research) und der Österreichischen Gesellschaft für Außenpolitik lud die KTMS zu einer Panel-Diskussion zum Thema „The Islamic Republic of Iran after the Nuclear Deal - Potential Partner or Strategic Threat?”ein. Der Landesvorsitzende Süddeutschland, StFw a. D. Gerhard Stärk, begrüßte die Gäste aus Politik, Militär und Wissenschaft und skizzierte seine Besorgnis ausdrückend die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen, welche auf die Region und den Westen zukommen.

Die Panelisten Prof. Dr. Reinhard Meier-Walser, Direktor der Akademie für Politik und Zeitgeschehen der Hanns-Seidel-Stiftung, Dr. Walter Posch, Iran-Experte an der Österreichischen Landesverteidigungsakademie, Col (ret.) Tim Collins, Oberst a. D. der British Royal Army sowie Dr. René Rieger, Vorsitzender MEIA Research, diskutierten die Folgen des Nuklear-Abkommens für die iranische Innenpolitik, seine Beziehungen zum Westen, aber auch seine Bedeutung in der Region. Besonders das schwierige Verhältnis zu Saudi-Arabien und die saudische Angst vor einer erneuten strategischen Partnerschaft zwischen dem Iran und den USA wurden erörtert. Hier waren sich die Experten jedoch einig, dass eine Voraussetzung dafür ein Regime-Wandel wäre.

Autoren: René Rieger/Tanja Kilper