Hauptmann Andreas Steinmetz, Alexander Graf Lamsdorff und Stephan Ursuleac (v.l.n.r.) Foto: DBwV/Yann Bombeke

12.11.2020
Oliver Krause

Aktion Gelbe Bänder im Deutschen Bundestag

Bundestagsabgeordnete zeigen Solidarität mit Soldatinnen und Soldaten im Einsatz

Die Corona-Pandemie stellt die ganze Welt vor enorme Herausforderungen. Doch anders als viele Bundesbürger in der Heimat können die deutschen Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz die Krise nicht im mobilen Arbeiten „überbrücken“. Einmal mehr zeigt sich, dass der Soldatenberuf kein Beruf wie jeder andere ist. Dieser besondere Dienst verdient Anerkennung und eine besondere gesellschaftliche Wertschätzung.

Daher hat das Bildungswerk des Deutschen BundeswehrVerbandes auch in diesem Jahr wieder – unter Einhaltung der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen – die Aktion „Gelbe Bänder“ durchgeführt. Abgeordnete aller Fraktionen des Deutschen Bundestages unterzeichneten die sogenannten „Gelben Bänder der Verbundenheit“ als Zeichen ihrer Solidarität mit den Soldatinnen und Soldaten in den Auslandseinsätzen und Missionen.

 

Der Stellvertretende Bundesvorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbandes, Hauptmann Andreas Steinmetz, sagt dazu: „Die Gelben Bänder sind nun nach vielen Jahren ein Synonym für die Verbundenheit der Gesellschaft mit den Soldatinnen und Soldaten geworden.“ Für den DBwV sei die Unterstützung eine Selbstverständlichkeit, denn die Verankerung der Bundeswehr in der Gesellschaft ist eine Voraussetzung für ihre Einsatzbereitschaft. Durch ihr Mitwirken an der Aktion würden sich die Abgeordneten des Deutschen Bundestages „deutlich zu ihrer Verantwortung gegenüber den Soldatinnen und Soldaten in den Einsätzen und Missionen bekennen“, so Steinmetz weiter.

 

Stimmen aus dem Parlament bestätigen das. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann schrieb auf ihrer Homepage, sie habe die Bänder unterzeichnet, um den über 4.000 Soldatinnen und Soldaten, die sich über das Weihnachtsfest im Einsatz befinden, das Gefühl von Solidarität und Rückhalt zu vermitteln und um die Anerkennung für ihren Dienst zum Ausdruck zu bringen. Für den CDU-Verteidigungspolitiker Ingo Gädechens haben die gelben Bänder gleich eine dreifache Bedeutung. Als ehemaliger Berufssoldat fühlt er sich noch immer eng verbunden mit der Truppe. Zum anderen fühlt er sich als Bürger der Bundesrepublik denen zum Dank verpflichtet, die durch ihren Schwur täglich für die Sicherung unseres Wertefundaments eintreten. Schließlich sieht er auch die Verantwortung der Abgeordneten, da die Bundeswehr als Parlamentsarmee deren Entscheidungen umsetzt.

 

Die Bänder werden im Dezember postalisch in die Einsatz- und Missionsgebiete gesandt, da in diesem Jahr eine persönliche Übergabe durch Vertreter des DBwV, Mitglieder Bundesregierung oder des Bundestages aufgrund von Corona nicht möglich ist.

 

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